Hallo!

Ich bin Patrick. Ökologe und freiberuflicher Journalist. Natur inspiriert mich täglich. Genauso gerne, wie ich sie erkunde, berichte ich davon.

Denn Kommunikation ist alles. Nur gute Kommunikation schafft es Menschen für eine Sache zu gewinnen und Kräfte zu vereinen. Und trotzdem steht sie zu oft im Hintergrund: So werden Synergien versäumt und Chancen für Aufklärung und Bildung weggeworfen. Gerade in der Wissenschaft wird oft besonders wenig Wert auf repräsentative Selbstdarstellung gelegt. So entstehen Missverständnisse und Rivalitäten, wo oft gar keine sind.

Heute sehe ich die Wissenschaftskommunikation als eine der essentiellsten Disziplinen und Aufgaben unserer Zeit. Angefangen hat alles allerdings deutlich naiver mit dem Traum vom Abenteuer: Bereits früh in meiner Kindheit, wollte ich die Welt entdecken und Naturdokus drehen. Direkt nach dem Abitur verbrachte ich dann einige Monate in Botswana. Dort lernte ich, wie facettenreich Naturschutz in der Praxis sein kann. Wie viele Kompromisse eingegangen werden müssen und was divergierende Mentalitäten für die Ökologie bedeuten. Ich erfuhr aber auch, wie viel intelligent umgesetzter Naturschutz für lokale Kommunen bedeuten kann.

Umwelt- und Naturschutz lohnt sich regional sowie weltweit auf größerer Skala. Ein politisches Umdenken zu Gunsten unseres Planeten und des Wäldchens im Hinterhof ist nötig. Dafür muss die Gesellschaft umdenken. Grundvoraussetzung dafür ist eine gut informierte Gesellschaft, die mündig demokratische Entscheidungen treffen kann.

Um in dieser Geschichte meine Rolle spielen zu können, lernte ich journalistische Grundlagen in einem Volontariat bei einer Lokalzeitung. Entgegen dem Vorbild meiner sozialwissenschaftlich ausgebildeten Kollegen entschloss ich mich anschließend für ein Biologiestudium. In Tübingen lernte ich Neugier zu strukturieren. Ich lernte das Handwerkszeug für molekulargenetische Laborarbeit genauso wie für verhaltensbiologische Beobachtungsstudien. In zahlreichen Exkursionen brachte mich das Studium um die Welt. Ein halbes Jahr durfte ich in Oslo lernen und nahm die Daten für meine Masterarbeit in Honduras auf.

Mein Werkzeugkasten ist aufgestockt. Jetzt beginnt die Suche nach Geschichten.


In Tübingen trifft man mich auch mal im Hemd. Sonst aber meistens unterwegs und dreckig oder nass. Meine Freizeit verbringe ich in den Bergen oder im Meer.

Lebenslauf

AUSBILDUNG und ARBEIT

Seit 10/2022             Master Sc. an der Universität Tübingen

Ich will es genauer wissen. Meine Begeisterung für die Ökologie und die Komplexität der Natur motivierte mich zu einem Masterstudium in Tübingen. Der Studiengang „Evolution und Ökologie“ ist Praxis orientiert. So sammelte ich Felderfahrung in Europa und Außerhalb. Außerdem habe ich Wert auf eine solide Ausbildung in modernen Methoden der statistischen Auswertung gelegt. Über meine Masterarbeit an Putzerfischen in Honduras lesen sie hier.

10/2019 – 09/2022       Bachelor Sc. an der Universität Tübingen und Oslo

In Tübingen begann ich die Natur kleinteilig zu zerlegen. Hier ausgebildete Biologen sind breit aufgestellt. Theoretische Grundlagen werden genauso vermittelt, wie eine breite Artenkenntnis, molekularbiologische Methoden und Routine in Feldstudien. Mein Aufenthalt in Oslo für ein halbes Jahr ermöglichte mir, neue Strukturen kennenzulernen und mit Vorreitern in der Biogeochemie zu arbeiten. Meine Bachelorarbeit war mit viel gentechnischer Laborarbeit verbunden. Das lesen sie hier.

10/2017 – 09/2019          Volontariat bei der Heidenheimer Zeitung

Mein Traum der Wissenschaftskommunikation erforderte handwerkliche Grundlagen: Journalistische Fertigkeiten verinnerlichte ich bei der Heidenheimer Zeitung. In einer Lokalredaktion recherchierte ich Themen aus Politik, Sport und Kultur. Zudem verfeinerte ich meine Storytelling-Fähigkeiten und lernte eine Geschichte multimedial in Print- und Onlinemedien zu präsentieren. In meiner Zeit bei der HZ übernahm ich die Redaktionsleitung des Jugendmagazins NOISE.

06/2017 – 09/2017           Übersetzertätigkeit in Botswana für „Bush Ways“

Der Wunsch nach Freiheit und Abenteuer. Das trieb mich ursprünglich direkt nach dem Abitur für einige Monate nach Botswana. Beides fand ich zwar in diesem großartigen Land, ich machte jedoch noch viel prägendere Erfahrungen: Meine Leidenschaft für die Biologie und Ökologie entfachte! Außerdem kristallisierte sich mein Traum heraus. Ich wollte von nun an unbedingt Natur- und Wissenschaftsjournalist werden, um über die Wunder dieser Welt zu berichten – Und die Menschen für ihren Erhalt zu sensibilisieren.